Tel. 01 688 23 53
pfarre.franzvonsales@utanet.at
Holeyplatz 1
1100 Wien

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Mosaikleidensweg von Benedict Schmitz OSFS

1. - 2. Station

Jesus erleidet Todesangst

Jesus wird von Petrus verleugnet

3. - 4. Station

Jesus wird von den Soldaten mit Dornen gekrönt und verspottet

Jesus wird zum Tod verurteilt

5. - 6. Station

Simon von Zyrene wird gezwungen Jesus das Kreuz zu tragen

Das Antlitz Jesu im Tuch der Veronika

7. - 8. Station

Jesus wird ans Kreuz genagelt

Jesus stirbt am Kreuz

9. - 10. Station

Jesus wird begraben

Jesus wird vom Tode auferweckt


Benedict Schmitz, geboren 1935, gehört seit 1953 zur Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales. Zum Zeitpunkt des Erscheinens arbeitete er als Grafiker bei der KIM-Jugendaktion für Berufe in der Kirche, Ingolstadt.

Aus Benedict Schmitz - GEHEN, WO ER GING - erschienen 1976 im Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart:

Während der vorbereitenden Gespräche zur Gestaltung eines Kreuzweges stellte sich die Frage nach einer Intensivierung des Leidensweges Christi, einer Straffung der einzelnen Stationen und ihrem stärkeren Bezug auf exemplarische Leidensstationen des heutigen Menschen.
Eine solche Auswahl sollte auch unter dem Gesichtspunkt getroffen werden, welche Stationen des Kreuzweges über die Fastenzeit hinaus, während des ganzen Jahres, bedeutsam erscheinen.
Es ergaben sich zehn Stationen zum Leidens- und Heilsweg Christi. Ihr Themeninhalt schien in besonderer Weise geeignet, aktuelle Kreuzwegstationen des heutigen Menschen in Meditation und Gebet einbringen zu können:

Jesus Todesangst am Ölberg-
Verleugnung des Freundes-
Dornenkrönung und Verspottung-
Verurteilung zum Tod-
Die aufgezwungene Last-
Das Leidensantlitz-
Annagelung-
Begrabenwerden-
Auferstehung.

Dem Menschen ein Bild zeigen, will mehr als ihn ansprechen. Es soll ihn zum Betrachten anregen, zur Meditation. Dies wiederum ist mehr als Nachdenken. Meditation versucht zu jenem Kern zu gelangen, wo wir ganz wir selber sind, wo die Wurzeln unseres Wesens liegen. Das gezeigte Bild hat dabei die Funktion des Spiegels, auf dessen Grund wir uns selbst nach langem Betrachten entdecken, finden, wieder finden.
Das Bild Christi betrachten, führt zum Erkennen unserer selbst in seinem Angesicht, in seinem Tun, seinem Schicksal.

Auf dem Leidensweg Jesu ist neben dem Schauen seines Bildes noch ein weiters gefordert: das Mitgehen. Erst auf dem Wege entfaltet sich von Station zu Station das eigentliche Bild Jesu Christi, sein Wille, dem Menschen in Schmerz und Tod hinein zu folgen.
Alles was Menschen zu treffen vermag, was sie quält, entehrt, ohnmächtig macht, was ihre gewaltsame Auflösung und schließlich den Tod herbeiführt, ist hier in wenigen Stationen exemplarisch zusammengerafft.
"Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr ihm nachfolgt!" (1 Petr 2,21)

Rundgang       Bildergalerie

Fotos: M.+ F. Riebl